Unternehmensberatung im Gesundheitswesen

Unsere Definition

PROZESSMANAGAMENT

Prozessmanagement beschäftigt sich mit der Erstellung, Analyse und Optimierung von Prozessen. Im Rahmen des Prozessmanagements werden die Standard Operation Procederes (SOP) mit den Dokumenten erststellt. Die Aufgaben werden den einzelnen Personen zugewiesen. Dabei ist es wesentlich, die Institution als soziotechnisches System zu sehen. Das heißt, dass die IT-Systeme und Prozesse optimal aufeinander abgestimmt werden. Die Key Performance Indicators (PKIs) inkl. dem Qualitätsmanagement stellen sicher, dass die Prozesse entsprechend weiterentwickelt werden.
Im Rahmen von telemedizinischen Projekten erfolgt die Prozessbetrachtung sowohl beim Leistungsanforderer als auch beim Leistungserbringer.

Telemedizin ist jene Technik, die es ermöglicht medizinische Informationen, Leistungen, Erfahrungen und Wissen unabhängig von ihrer örtlichen physischen Existenz und Zeit zum Wohle der Patienten einzusetzen. Planungs- und Entscheidungsprozesse können an Hand von realen und anonymisierten Daten zielgerichtet gestaltet werden.

Zielgruppen

Wann sollten Sie uns kontaktieren ...

  • wenn Sie Telemedizin [3.296 KB] betreiben bzw. optimieren wollen
  • wenn Abläufe in der Ambulanz, Tagesklinik, Wochenklinik, Bettenstation suboptimal sind
  • wenn eine Optimierung eines EDV-Systems bevorsteht
  • wenn die Auslastung z.B. im OP-Bereich nicht ökonomisch ist
  • wenn Sie eine Zertifizierung planen (EN ISO 9001:2015 EN ISO 15224, Brustgesundheitszentrum BGZ, Gewebesicherheitsgesetz - Gewebebank, Gewebeentnahmestelle etc.)
  • wenn Sie eine Umstellung von EN ISO 9001:2015 auf EN ISO 15224 planen
  • wenn Sie eine Softwareentwicklung/Einführung planen (Lastenhefterstellung, Pflichtenhefterstellung, Testplanung, Softwarevalidierung im GMP Bereich)
  • etc.

Unsere Dienstleistungen

Neue Anforderungen bzw. neue Methoden in der Behandlung erfordern im Rahmen der interdisziplinären und interprofessionellen Zusammenarbeit eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Damit wird sichergestellt, dass die neuen Konzepte effektiv und effizient implementiert werden können.

Wir als Unternehmensberater sind auf die Beratung von Gesundheitseinrichtungen (Krankenhäuser, Tageskliniken, Ambulanzen etc.) spezialisiert. Unsere Beratungsfelder sind die Prozessoptimierung (Business-Process Engineering inkl. Einführung von Informationssystemen z.B. ELGA, Telemedizin) und Implementierung/Optimierung von klinischen Pfaden.

Um eine erfolgreiche Projektdurchführung zu gewährleisten, wenden wir die Systems Engineering Methodik an.

Wir beraten auch Sie gerne, wenn Sie Ihre Einrichtung zertifizieren lassen wollen (z.B. EN ISO 9001 oder DIN EN 15224 oder Gewebesicherheitsgesetz (GSG), Brustgesundheitszentrum nach den Vorgaben der Österreichische Zertifizierungskommission).

Phase Unsere Leistungen
Grobzielplanung Gemeinsam mit Ihnen legen wir die strategischen und operationalen Ziele des Projektes fest.
Situationsanalyse Im Rahmen der Situationsanalyse wird eine umfassende Erhebung des IST-Zustandes unter Berücksichtigung des Umfeldes durchgeführt. Die Vorzüge und Schwachpunkte der derzeitigen Situation werden dokumentiert und analysiert.
Detailzielplanung Ausgehend von den Erkenntnissen der Situationsanalyse werden die Ziele gegebenenfalls nachjustiert. Die Zielfestlegung ist so gestaltet, dass die Ziele nachvollziehbar und auch messbar sind.
Synthese und Analyse von Lösungen Ausgehend von den Erkenntnissen der Situationsanalyse und den Zielen werden verschiedene Lösungsvarianten entwickelt, die die Schwachstellen beheben können.
Bewertung & Entscheidung Als Basis für die Bewertung der Lösungskonzepte dienen die Ziele aus der Detailzielplanung. Anhand dieser können die Lösungsvarianten diskutiert und bewertet werden. Es wird somit nicht die erstbeste Lösung umgesetzt, sondern jenes Konzept, das für Sie am geeignetsten ist.
Umsetzung Nach Erstellung eines Umsetzungsplanes wird das ausgewählte Konzept nach einem Probebetrieb in den Routineablauf eingeführt.
Evaluierung Parallel zur Einführung werden die Zielparameter erhoben, mit den Zielvorgaben verglichen und - falls nötig - Korrekturmaßnahmen gesetzt.

Ihr Nutzen

  • Hohe Qualität der Problemlösung durch objektives, unabhängiges, systematisches und methodisches Vorgehen sowie nachvollziehbare Dokumentation
  • Reduktion der Projektdurchlaufzeit und damit Kosten- und Ressourcenminimierung
  • Nachvollziehbarkeit der Lösungen und Wiederverwendbarkeit
  • Hohe Projektakzeptanz durch interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Veränderungsprozessgestaltung durch individuelles und institutionelles Lernen
  • Abstimmung zwischen verschiedenen Leistungserbringern (z.B.: im Bereich der Telemedizin)

Ergebnis

  • Dokumentierte, optimierte & implementierte Prozesse
  • Optimales Zusammenspiel der Prozesse mit den IT-Systemen
  • Prozesskostenrechnung
Referenzen

Auszeichnungen

Wir möchten nicht unerwähnt lassen, dass zwei Projekte die wir betreut haben, mit dem Golden Helix Award ausgezeichnet wurden. Weiters haben wir ein Golden Helix Finalprojekt betreut. Zwei Projekte sind mit dem Innovationspreis 2009 ausgezeichnet worden!

Pharmazeutische Serviceleistungen

Erhöhung der Arzneimittelsicherheit durch Einbindung klinisch-pharmazeutischer Serviceleistungen in das multidisziplinäre Behandlungsteam
Finalprojekt beim Golden Helix Award 2008
2.Platz KAV - Innovationspreis 2009

Bereich Strategieentwicklung

Die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit stellt einen wesentlichen Eckpfeiler in der Krankenhausorganisation dar.

  • Ausgehend von SWOT-Analysen mit der Methode 635 wurden die Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren)) erhoben.
  • Nach dieser Erhebung mit rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde eine klinikweite Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterbefragung durchgeführt.
  • Aus diesen Erkenntnissen wurde gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Zukunftsstrategie entwickelt.

Optimierung des "Zentralen Einkaufes"

Die Möglichkeiten der Optimierung im "Zentralen Einkaufen" werden oft unterschätzt.

Um eine Kostensenkung im Bereich des Gesundheitswesens zu erreichen, kann durch eine gute Organisation des zentralen Einkaufes - ohne Qualitätsverlust - dieses Ziel erreicht werden. Im Rahmen dieses Projektes wurde die IST-Situation erhoben und Vorschläge zur Optimierung erarbeitet.

Bereich Ophthalmologie

Optimierung der ophthalmologischen Patientenversorgung mithilfe der Computersimulation in einem öffentlichen Krankenhaus

  • Ausgangssituation: In der Ophthalmologie benötigen moderne Behandlungsmethoden keinen langen stationären Aufenthalt des Patienten. Tradierte Prozesse müssen daher entsprechend adaptiert werden.
  • Ziel: Veränderung der Prozesse mithilfe einer Computersimulation zur Risikominimierung.
  • Ergebnis: Durch ingenieurmäßiges Vorgehen mithilfe des Systems Engineering Konzepts unter Zuhilfenahme einer Prozesssimulationssoftware war es möglich, die gesamten Kernprozesse der Abteilung zu erheben und den neuen geforderten Ansprüchen anzupassen. Die umgesetzten Maßnahmen führten im Vergleich 2006 und 2007 (im Zeitraum Jänner – April) zu einer Reduktion der durchschnittlichen Pflegedauer, die LDF-Gesamtpunkte pro Entlassung und Tag sind gestiegen.

Bereich Dermatologie

Einführung einer dermatologischen Tagesklinik

  • Ausgangssituation: Aufgrund des medizinischen Fortschritts ist es nicht mehr notwendig, Patienten stationär aufzunehmen. Der Patient ist nur während der Behandlung im Krankenhaus.
  • Ziel: Einführung einer Tagesklinik und Optimierung der Ambulanzterminvereinbarung.
  • Ergebnis: Definition der Prozesse inkl. Dokumentation, Einführung eines Terminplanungssystems für alle ambulanten und tagesklinischen Leistungen weiters LKF-Anpassung inkl. Erhebung der Mitarbeiterzufriedenheit (FEO - Fragebogen zur Erfassung des Organisationsklimas).

Krankenhausweite Patientenadministration

Erhebung der IST-Situation in den Vorstands-, Abteilungs- und Ambulanzsekretariaten aller Abteilungen in einem Schwerpunktkrankenhaus

  • Ausgangssituation: Die Strukturen und Arbeitsabläufe in den Sekretariaten sind historisch gewachsen und genügen nicht mehr den laufenden Anforderungen.
  • Ziel: Die vollständige Erhebung und Dokumentation der Tätigkeitsbereiche, Abläufe, Nutzung der EDV-Infrastruktur und verwendeten Formulare, sowie der Schnittstellen.
  • Ergebnis: Dokumentation von abteilungsspezifischen Optimierungspotenzialen und möglichen abteilungsübergreifenden Synergieeffekten, notwendigen Schulungsmaßnahmen etc.

Weitere Projekte

  • Optimierung der Organisationsstrukturen in einer bildgebenden Abteilung inkl. Telemedizin
  • Projektbegleitung: Interdisziplinäre Entwicklung, Implementierung und Evaluierung des Prozesses der oralen Medikation bei Patienten mit Ernährungssonde
  • Projektbegleitung: Erstellung eines Dekubitushandbuches inkl. Vorbereitung für die elektronische Informationsverarbeitung
  • Prozessabstimmung: Stuhlinkontinenzversorgung
  • Organisationsanalysen in verschieden Abteilungen
  • Mitarbeiterbedarfsberechnung für Reinigungspersonal und Hausarbeiterinnen und Hausarbeiter
  • etc.

Zur Information

Wir sind seit über 20 Jahren erfolgreich im Gesundheitswesen.

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